Ergebnis: bis Ende des halben Jahres wissen wir weder, ob ÜWG überhaupt unsere Bestellung bearbeitet, noch ob ein Zertifikat vorliegt, noch ob wir für den bestellten Strom jemals eine Rechnung erhalten werden. Diese Erfahrung zeigt leider, dass im Ökostrommarkt momentan das Finden eines Qualitätslieferanten mit Schwierigkeiten verbunden ist.
Trotzdem: gerade die NaturFreunde wollen ja die Chancen des liberalisierten Strommarktes für eine umweltpolitisch sinnvolle Neuorientierung nutzen. In einer Arbeitsgruppe der Landesleitung Hessen treffen sich momentan Mitglieder diverser Ortsgruppen und erarbeiten ein Konzept für den Landesverband Hessen.
Die Arbeitsgruppe erstellte als Zwischenergebnis diese Thesen:
Ernstmachen mit der Energiewende
In den letzten Wochen haben viele NaturFreundeHäuser unsere Umfrage beantwortet, mit der wir den bisherigen Stromverbrauch und das Interesse an einem Einkaufspool der Landesleitung abgefragt haben. Zusammen mit den interessierten Vereinsmitgliedern kommt eine gute Verhandlungsposition zustande. So wollen wir einen Anbieter suchen, der uns mehr als nur Strom bietet.
Als Bedingungen für einen Lieferanten werden wir nennen:
Noch vor dem Jahresende erwarten wir ein qualifiziertes Angebot eines Regionalanbieters in Südhessen; für die nord- und mittelhessischen NFHs suchen wir dann einen dort ansässigen Ökostromlieferanten.
Interessierte Mitglieder sind immer willkommen, um bei den Diskussionen und Aktionen teilzunehmen.
Den Atomstromkonzernen zeigen wir dann die rot/grüne Karte.
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