21.06.2005
Bilder anklicken, dann kommen "die" ganz groß raus ...
Zeitungsartikel aus dem Rüsselsheimer Echo vom 23.06.05:
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Die
Ministerin an der Sonnenuhr | |
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| Jogger und Spaziergänger, die am
Horlachgraben auf Fitnesstour sind, können künftig
auf die Armbanduhr verzichten, wenn sie wissen
wollen, was die Stunde geschlagen hat. Seit
Dienstag zeigt in Höhe des Waldschwimmbades eine
überdimensionale Sonnenuhr die exakte Zeit an. Sie
ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe im Rahmen des
Projektes „Jung und Alt begegnen sich“, bei dem
seit 2002 26 Schülerinnen und Schüler der
Friedrich-Ebert-Schule in fünf verschiedenen
Arbeitskreisen mit Rüsselsheimer Senioren
zusammenarbeiten.
Zuvor hatte bereits eine andere Klasse der Ebertschule vier Jahre lang engen Kontakt mit der Seniorengruppe gepflegt. Mit Bundes-Entwicklungshilfe-Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hatte die Einweihung der Sonnenuhr einen prominenten Gast. Aus gutem Grund. Denn die „Rote Heidi“ hat nicht nur als ehemalige Juso-Vorsitzende und SPD-Stadtverordnete ihre politischen Wurzeln in Rüsselsheim. Sie unterrichtete auch sechs Jahre lang an der Friedrich-Ebert-Schule. Und darüber hinaus war ihr verstorbener Onkel einer der Gründer des Projekts Jung und Alt. Die dabei über viele Jahre praktizierte enge Zusammenarbeit zwischen jungen Menschen und Senioren sei „ein wunderbares Beispiel für eine fruchtbare Kooperation, die ich in dieser Form bisher noch nicht erlebt habe“, lobte die Ministerin. Augenscheinlichstes Ergebnis dieses Miteinanders, das teilweise zu privaten Freundschaften geführt hat, ist zweifellos die jetzt eingeweihte Sonnenuhr, deren „Zeiger“ sich über zwei Meter in die Höhe reckt. Geleitet wurde das mehrmonatige Projekt vom Künstler Uwe Wenzel. Der Rüsselsheimer „Wendemaler“ hat bereits in der Vergangenheit in der Arbeitsgruppe Kunst gemeinsame Arbeiten der Jugendlichen und Senioren betreut und dieses Mal die künstlerische Gestaltung für das Sonnenpower-Projekt der Arbeitsgruppe alternative Energie übernommen. Zu den Gästen der Einweihungsfeier, die am Naturfreundehaus stattfand und mit einem festlichen Büffet abschloss, zählte auch Oberbürgermeister Stefan Gieltowski, der nicht nur der Lehrerin Claudia Fischer für die über viele Jahre praktizierte fruchtbare Zusammenarbeit dankte, sondern auch Dorothea Hausen als treibende Kraft der Seniorengruppe sowie Klaus Schiefele als Vorsitzender der Akademie der Senioren. Die Stadt Rüsselsheim, so der Verwaltungschef, sei in das lobenswerte Projekt durch die Mitwirkung des Jugendbildungswerkes stets eingebunden gewesen und wolle diese Maßnahme auch künftig unterstützen. Die Friedrich-Ebert-Schule sei stolz auf die seit Jahren praktizierte Zusammenarbeit zwischen Schülern und Senioren, sagte deren Schulleiter Christian Gräff. Nicht nur die Jugendlichen profitierten von dem Langzeitprojekt, indem sie die Erfahrung der Älteren schätzen lernten und Verständnis für die altersspezifischen Probleme bekämen. „Auch die Senioren finden die gemeinsame Arbeit toll“, urteilte Gräff, der die gemeinsame Arbeit als einen Brückenschlag zwischen den Generationen bezeichnete. |
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